Makula-Screening

Was ist das?

Dabei wird das zentrale Netzhautareal, in dem die für das Sehen (Farb- oder Schwarzweiß-Sehen) verantwortlichen Nervenfasern liegen, untersucht.

Was bringt es mir?

Eine frühzeitige Diagnose und damit mögliche Therapieoptionen.

Anzeichen?

Das zentrale Sehen wird gestört und das Blickfeld wird zentral unscharf bzw. Linien werden speziell beim Lesen verzerrt wahrgenommen.

Therapiemöglichkeiten!

Je nach Form werden wachstumshemmende Faktoren in den Glaskörpern, spezielle Lupenbrillen oder kontraststeigernde Brillengläser verabreicht.

Wissenswertes zur Makuladegeneration

 

Die Makuladegeneration gehört zu einer der häufigsten Auge-Netzhaut-Erkrankungen im Alter, bei der die Sehleistung zentral, speziell beim Lesen, stark reduziert wird.

  • Gerade Linien verkrümmen sich oder in der Mitte des Blickfeldes erscheint plötzlich ein verschwommener Fleck.
  • Das zentrale Gesichtsfeld geht nach und nach verloren, in den Randbereichen dagegen bleibt die Sehkraft erhalten.
  • Die Erkrankung ist nicht mit Schmerzen verbunden und wird in der Regel erst bemerkt, wenn sie bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat.

Sollte eine altersbedingte Makuladegeneration festgestellt worden sein, setzen wir intravitreale Injektionen in den Glaskörper ein oder wenden z.B. auch ein Photodynamische Therapie an.

 

Was ist eine Makuladegeneration?

 

Der „gelbe Fleck“ (Makula) ist die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Wird die Netzhaut an dieser Stelle zerstört, spricht man von der Makuladegeneration.

Eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) entwickelt sich, wenn Stoffwechselprodukte des Auges nicht mehr richtig abgebaut werden können und entzündliche Prozesse die Makula schädigen – je mehr der lichtempfindlichen Zellen absterben, desto schlechter wird das Sehvermögen.

 

Man unterscheidet zwei Erscheinungsformen

 

Bei der häufigeren „trockenen Makuladegeneration“ tritt eine schleichende Verschlechterung des Sehvermögens auf. Die ersten Anzeichen zeigen sich oft als Schatten beim Lesen. Die Bezeichnung „trocken“ basiert auf der zentralen „Verklumpung“ der Netzhaut.

Bei der „feuchten Makuladegeneration“ führt die Bildung neuer Blutgefäße zu Schwellungen der Netzhaut. Dort werden sehr schnell die empfindlichen Nervenzellen zerstört. Das führt dazu, dass Bilder verzerrt erscheinen. Sie wird als „feucht“ bezeichnet, weil die Gefäße bzw. deren Inhalt / Flüssigkeit austritt. Für alle Arten der AMD aber gilt: Zerstörtes Netzhautgewebe kann nicht geheilt werden!